Der Weg zur Erschließung

Seit dem das awalla Projekt auf dem Hoftex-Parkplatz in der Fabrikzeile beheimatet ist, mussten wir zur Stromversorgung immer wieder auf Provisorien setzen. Leuchtende Lichterketten, warme Getränke, Musik aus Lautsprechern, all diese Annehmlichkeiten waren bei awalla bisher mit großem organisatorischem Aufwand verbunden. So schön und idyllisch unser Areal ist, leider gibt es direkt auf dem Gelände keinen Wasser- bzw. Stromanschluss. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Hof wurde daher bislang ein temporärer Stromanschluss in der Fabrikzeile errichtet. Von dort legten wir faustdicke Kabel bis zu unserem Gelände. Knapp 200m mussten wir so überbrücken. Für jede Veranstaltung, bei der wir Strom benötigten, wurde dieser zeitraubende und finanzielle Mehraufwand geschultert.

Dass es sich bei dieser Art der Stromversorgung nur um ein Provisorium handeln kann, war den Verantwortlichen von awalla von Anfang an klar. Denn auch um eine Baugenehmigung für die weitere Entwicklung des Containerprojekts zu erhalten, sieht der Gesetzgeber zwingend einen Stromanschluss als Bedingung vor.

Unser Team machte sich daher auf die Suche nach Ingenieuren und Fachleuten, die mit der Umsetzung beauftragt werden können. Viele Treffen vergingen, in denen wir uns nur einer Frage widmeten: Wie bringen wir Strom zu awalla? (Solange es noch keinen Wireless-Strom gibt). Einige Ideen wie z.B. den Stromkreis der Parkplatzbeleuchtung anzuzapfen lösten sich leider oft schnell wieder in Luft auf. Zu wenig Leistung. Leerrohre veraltet. Zu kostspielig. Die einzige Lösung, die sich herauskristallierisierte war folgende:

Ab durchs Rohr

An der Fabrikzeile soll ein sog. Hausanschluss für awalla installiert werden. Von dort sollen die Versorgungskabel in einem Rohr bis zum awalla-Areal verlaufen. In einer Art Technikzentrale wird die Leistung dann auf die verschiedenen Nutzer auf- und an die Container weiterverteilt. Diese Lösung bietet uns größtmögliche Flexibilität und ist sowohl technisch, als auch baulich leicht umsetzbar. Allerdings ist auch diese Umsetzungsweise nur mit großem finanziellen Aufwand realisierbar. Daher haben wir uns nach der Planungszeit auf die Suche nach Sponsoren begeben.

Auf der Suche nach Partnern, die unser Projekt nachhaltig unterstützen möchten, sind unsere Vorstände regelmäßig mit Firmen aus dem Hofer Land in Kontakt. In diesem Rahmen fanden bereits im Jahr 2018 Gespräche mit der Sparkasse Hochfranken statt. Die Bank zeigte großes Interesse an der Unterstützung unseres Vereins und wir suchten daraufhin ein passendes Sponsoringprojekt. Ende 2019 erhielten wir die Zusage über die unglaubliche Spende in Höhe von 5000€, womit die Finanzierung unseres Stromanschlusses unterstützt werden soll. Die Sparkasse Hochfranken wird dadurch maßgeblich die zukünftige Versorgung des awalla Geländes mit Elektrizität sicherstellen und vereinfachen. Energie und Ausgaben, die wir bislang jedes mal für die temporäre Installation aufbringen mussten, können wir nun in die Events selbst fließen lassen. Dadurch wird jeder Besucher in Zukunft von diesem Sponsoring profitieren.

Der awalla Verein bedankt sich ganz herzlich bei der Sparkasse Hochfranken für diese großartige Unterstützung.